Falona Tagebuch Teil 2 Ein Dorf, ein paar Drachen und eine Menge Blitze

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Faolan
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Falona Tagebuch Teil 2 Ein Dorf, ein paar Drachen und eine Menge Blitze

Post by Faolan » 01 Apr 2019, 21:30

Über einem Hügel steigt Rauch auf. Nicht der Rauch von Lagerfeuern und auch nicht von einem Herdfeuer… Wir stürmen über den Hügel und sehen Vier, ja vier Blaue Drachen über dem Dorf schweben. Unsere Befürchtungen haben sich bewahrheitet. Doch die Drachen sind viel Kleiner als der Letzte. Ansonsten wäre wohl von dem Dorf nichts mehr als Asche übrig. Je näher wir kommen, desto klarer wird das Bild. Kobolde jagen die Bewohner, Kultisten in Roben brennen Häuser nieder.
Wir kommen aus dem Nordwesten des Dorfes und sehen eine Frau mit Speer, ihre Kinder und ihr Mann, die vor grässlichen Kobolden flieht. Wir schreiten sofort ein. Ein Feuerball verbrennt viele, weitere fallen durch den Minimeteor, beides gezaubert durch die werte Magistra Carnovan. Die anderen werden kurzerhand, wie Tiere die sie sind, erschlagen. Linan Swift und ihr Familie bedanken sich überschwänglich bei uns, doch wir müssen sie durch das Dorf zur Feste bringen. Immortal ist durch die werte Magistra Carnovan unsichtbar gezaubert worden und auf in den Himmel nach den Drachen zu suchen.
Kaum lösen wir uns von dem Rand des Dorfes und dringen weiter hinein, strömen Kultisten aus Häusern um uns anzugreifen. Herr Wind stürmt direkt hinein und erschlägt einige. Der werte Paladin Naddar fängt einige weitere ab. Frau Jurni hielt die letzten auf. Es waren ungefähr 25. Herr Wind tänzelte durch sie hindurch. Die Schläge, die den werten Paladin Nadarr tatsächlich trafen, prallten harmlos an seiner Rüstung ab. Nur die werte Magistra Carnovan wurde ernsthaft mit dem Knauf an der Stirn getroffen, wodurch wohl ihre Konzentration gestört wurde und sie den Unsichtbarkeitszauber fallen ließ. Ein Kampf zwischen den Drachen und Immortal brach aus.
Eine zweite und eine dritte Welle an Kultisten strömten aus den Häusern hinaus. Gerade da wir dachten die dritte Welle überstanden zu haben, bricht Immortal mit einem Schrei aus den Wolken. „Vier. Es sind Vier.“ Ruft sie und die Klauen eines der Biester schlagen sich in ihren Rücken. Ihre Flügel falten sich im ungewöhnlichen Winkel und sie stürzt. Die werte Magistra Carnovan, kurz zuvor in die Lüfte erhoben, versucht sie zu fangen, doch sie ist zu weit weg. Auf Herr Wind sürtzt sich davon um sie zu retten, doch auch er kommt zu spät. Mit Lauten knacken trifft sie auf den Boden auf. Alles was die Drachen noch nicht zerfetzt haben, ist jetzt zermalmt. Ich dachte, dass es um Immortal geschehen ist. Doch bevor ich auch nur weiter denken kann spricht der werte Kleriker Drognar Schimmerbart einen Zauber und sie stöhnt wieder auf. Tote Leute wieder zum Erwachen zu bringen ohne sie zu Zombies oder ähnliches Ungetier zu machen ist wahrlich nur wenigen gegeben. Sofort danach stürt auch er nach vorne um sie weiter zu behandeln.
Die letzten Kultisten werden durch den Rest der Gruppe nieder gemacht. Einige waren sogar gerüstet, doch selbst diese fielen zu dritt von dem werten Paladin Nadarr. Und nach kurzen aber harten Minuten des Kampfes kommen wir zur Feste. Hinter uns werden die Tore geschlossen.
Kaum dass wir die Familie Swift in den Händen der restlichen Bewohner übergeben haben, stürzt der werte Paladin Nadarr auf die Mauer um sich die Lage genauer anzuschauen. Ich folge. Die Plünderung des Dorfes geht systematischer voran, als ich gedacht habe. Die letzten Bewohner werden zusammen getrieben und müssen das geplünderte Gut aus dem Dorf tragen. Einige letzte Bewohner kann ich durch meine Bogenkünste davor retten gefangen genommen zu werden. Ich kann von hier nur hoffen, dass sie ein besseres Versteck finden, denn ewig kann ich sie nicht beschützen.
Ich betrachte die Umgebung. Es sieht grausig aus. Viele Hütten sind inzwischen ganz von den Flammen verschlungen, viele brennen mit schwarzem Rauch. Die Dorfkirche und die Mühle scheinen noch ganz zu sein. Vielleicht sind dort noch einige Leute die man retten kann. Wir sollten als erstes mit dem örtlichen Lord oder seinem Vogt sprechen. Dieser sollte mehr wissen und vielleicht uns einen anderen Weg aus der Burg zeigen, als durch das Tor.
Gouverneur Nighthill lässt die Flüchtlinge versorgen. Er sagte, dass weitere Bewohner noch in der Mühle und im Tempel sind. Auf Nachfrage eröffnet er, dass es einen Fluchttunnel gibt, der uns zum Fluss bringen wird, wohin uns der Schlüsselmeister Escuba bringt. Da uns der Kampf bisher nicht viel abverlangt hat, machen wir uns schnell auf den Weg die Mühle zu entsetzen. Sie scheinen bereits ein Feuer zulegen. Eine Falle …
Ca. 20 Mann stürmen auf uns ein und werden nieder gemacht. Ein simpler Trick, der uns gelinkt hat. Frustriert machen wir uns auf den Weg zum Tempel und hoffen da tatsächlich die letzten Dorfbewohner zu finden.
Doch wieder sind sie schneller, sie haben die Burg ganz umstellt. Die ersten, auf die wir treffen fallen. Doch der werte Paladin Nadarr macht mit seiner Magie zu viel Lärm und wir sehen uns der gesamten Armee gegenüber. Wieder fliegen Feuerbälle und Blitze verbrennen ebenso viele. Diejenigen, die unglücklicherweise in Nahkampfreichweite kommen, werden von dem werten Nadarr und dem Herren Wind erschlagen. Es scheint, als würden wir eine Chance haben, doch dann prasselt ein Hagel Steine heran. Während es dem werten Paladin nicht ausmacht, so fällt die werde Magistra Carnovan. Mir sinkt das Herz in die Hose, unsere stärkste Waffe in diesem Kampf ist niedergestreckt. Meine Pfeile fällen zwar einige Kobolde, doch ich glaube wir sollen uns langsam zurückziehen, um nicht überrannt zu werden. Gerade hab ich den Herren Wind noch gesehen, jetzt ist auch er verschwunden.
Ash fiel zurück und schaffte es wieder Blitze hervorzurufen und etliche zu verbrennen. Herr Walter wirft Kobolde herum, die Werte Magistra Carnovan verbrennt welche nachdem sie ihren Körper in Flammen gehüllt haben und ich erlege einen Magier. Und nach weiteren Wellen an Kultisten dünnen sich auch ihre erheblich. Ein Ausbrechen zum Tunnel rückt immer näher. Einige sind noch im Weg, aber sie müssen wir schnell überwinden können. Vor dem Tunneleingang entdecken wir Jurni, von Ratten zerfressen, sie wollte uns helfen. Genau solch törichtes Verhalten habe ich erwartet.
Auf der Burg angekommen, kämpfen der Herr Walter und die Tiefling kämpfen noch gegen ein paar Kobolde. Nach einem Gespräch mit der Herrin lege ich mich zur Ruhe. Dank ihr schlafe ich gut, dank ihr sehe ich Rohda. Ich wurde geweckt um bei einem Duell zwischen den werten Paladin Nadarr gegen einen blauen Drachenkin zuzusehen. Er siegt und zerschmettert seinen Schädel. Die Mutter mit ihren Kindern wird gerettet. Der Rest der Armee zieht gegen Osten und hat die Zivilisten mit geschleppt, ein Mönch ist darunter, er ist von den Harfnern.

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