Falona Tagebuch Teil 1 Ein Unerwartetes Erwachen

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Faolan
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Falona Tagebuch Teil 1 Ein Unerwartetes Erwachen

Post by Faolan » 01 Apr 2019, 21:29

Ich finde mich im Heerlager des Grafen von Daggerford ein. Wir kämpfen gegen einen frisch erwachen roten Drachen und sein Heer von Drachenkin. Hier finde ich einen merkwürdigen Stein und kurz danach ruft mich eine Stimme, nicht die Stimme von Aireiel. Sie ruft mich nach Norden um vor den Drachen zu treten. Hier treffe ich auf eine Bunte Truppe, die wohl einen ähnlichen Ruf vernommen haben. Magistra Carnovan, Royandriel Lialuce aus Silbrigmond hat sich mir vorgestellt. Eine erfrischende Bekanntschaft in so einer trostlosen Umgebung. Eine Magistra mit feurig rotem Haar und ebenso roten Wangen. Ein Gnom in Tracht, ein Zwerg in Kleidung seines Gottes, ein Drachenkin in Rüstung, eine die wie eine Succubi aussieht, eine die aussieht, als käme sie aus den Schattenlanden, und eine weitere Schützin, eine Mondelfe, sind bei ihr. Doch bevor wir uns weiter vorstellen können, müssen wir uns für den Kampf bereit machen.
Wir treten gegen eine Menge an Drachenkin an. Durch die Magie von Magistra Carnovan und der Schützin verschwindet ein Trupp in Sekundenschnelle. Der Rest läuft einfach durch uns durch, als wären wir Geister. Der Zweite verschwindet fast genauso schnell. Blitzschläge, Schneegewitter wirbelnde Klingeln…
Kaum sind sie durch uns durch, erscheint der riesige Drache und stürzt sich auf die Dämonin, ohne sie zu treffen, während sie von sich aus mal grau, mal von Flammen umspielt wird. Wir trauten uns kaum in seine Nähe, doch fangen wir an den Drachen zu bekämpfen. Nur ein Schuss von mir hat in bisher getroffen. Meine Kampfesgefährten nähern sich ihm, mal entschlossen, mal zögerlich. Der Gnom reißt mit seinen Fäusten tiefe Löcher in den Panzer. Die Succubi kämpft mit einer Peitsche, sie tanzt den Drachen aus, mal hier, mal dort, doch erwischt sie der Drache keinmal ernsthaft. Auch der Feueratem, der einen ganzen Trupp ausgelöscht hatte, kann ihr nichts anhaben. Der Drachenkin, mit einer Hellebarde, schafft es nur wenige male den Drachen zu verletzten, er rief dabei die Macht der Götter herbei. Die Schützin reif einen Wasserelementar herbei. Selber konnte ich nur einen Pfeil im Fleisch der Bestie versenken. Selbst wenn der Drache versucht die Succubi auf zu fressen, so richteten seine Flügel verehrenden Schaden an. Nur durch die Heilung von dem Herren Zwerg überlebten sie. Endlich, nach langem Ringen fällt die Bestie, mit einem letzten Aufschrei sinkt es darnieder.
Alle sind erleichtert, die meisten sinken in sich zusammen vor Erschöpfung. Der Drachenkin und der Zwerg spricht ein Gebet, ich gehe zum nächsten Dornengebüsch, was scheinbar zufällig von Feueratem verschont wurde. Als ich wiederkomme, haben einige Trophäen aus dem Drachen entfernt, die Succubi scheint das nicht zu gefallen.
Jetzt da der Drache erlegt ist, haben wir Zeit uns auch besser vorzustellen. Magistra Carnovan, Royandriel Lialuce kenn ich ja bereits. Als nächstes stelle ich mich dem Drachenkin vor. Nadarr, Paladin vom Orden des Reinen Morgens, mir wurde gesagt, dass Drachenkin groß sind, und diejenigen, die für den Roten Drachen gekämpft haben, waren es auch, doch dieser ist noch ein Stück größer. Er stellt mir Drognar Schimmerbart, einem Kleriker von Moradin vor.
Die Mondelfe ist Ash, anscheinend eine Abkürzung ihres Namens, eine Druidin. Sie hat eine Lampe mit der sie redet, in der wohl eine Seele gefangen wurde. Magistra Carnovan hat ihr versprochen sie in einen Lebendigen Körper zu transferieren. Der Gnom heißt Walter Wind und ist wohl aus einem Kloster der offenen Hand. Jurni, die aus den Schattenlanden, kommt aus den Bergen von Land Zendikar. Von dieser Gegend hab ich noch nie gehört, doch anscheinend ist sie Immortal (der Succubi) auf dem Marktplatz plötzlich auf den Kopf gefallen.
Immortal ist ein faszinierendes Unding, wie eine Dirne angezogen, doch eine Tieflingfrau mit unbekannten Kräften aus unbekanntem Ursprung. Anscheinend sorgen diese dafür, dass sie ihrem Namen gerecht wird. Ihre Flügel sind sicherlich hinderlich in den Höhlen des Nordreiches, während anscheinend ihr die Sonne nicht ausmacht. Auf dem Weg zur Taverne hüpfte sie wie ein kleines Mädchen. Im Laufe des Abends, bekam ich heraus, dass sie wenig Ahnung von der höheren Gesellschaft hat und wohl noch nie auf der Oberwelt war. Sie ist auf der Suche nach einer für sie wichtigen Person, einem Tiefling. Wie sie reagiert, ist es wohl ihr Liebhaber … nein sie ist in ihn verliebt, aber ich weiß nicht, ob es ihr Liebhaber ist. Er hat dunkelrote Haut, hellrote Augen, spitze Hörner, ist schlank und groß, kurze schwarze Haare und einen langen, spitzen Schweif. Er soll im Norden Fearuns Unterwegs gewesen sein. Ihre Anwesenheit könnte sich als positiv erwirken, sowohl als Opfer als auch um sie und ihre Geschichte für unsere Zwecke einsetzen zu können. Ich versicherte ihr, dass ich mich nach ihm umhöre.
Der werte Paladin Nadarr hat mir zugesichert, dass ich mit ihm und vermutlich somit auch mit seinen Gefährten mit reisen kann. Er schien von meinem Auftrag der Herrin angetan zu sein, was sicherlich dazu beigetragen hat. Das ein Paladin mit einer Tieflingsfrau zusammen reist ist seltsam. Anscheinend glaubt er nicht, dass alle Tieflinge böse sind, ansonsten hätte er vermutlich versucht sie schon zu erschlagen. Ansonsten hätte ich mich in den Paladinen getäuscht. Die Werte Magistra Carnovan scheint auch eine begnadete Sängerin und Yartingspielerin zu sein, denn während wir tranken spielte sie vielerlei Lieder. Morgen früh werde ich versuchen eine Audienz beim Grafen zu bekommen, damit wir unseren gerechten Lohn und Anerkennung bekommen werden.

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